5. Grieskirchner 12-Stunden-Benefizlauf - 22.08.2009
36-jähriger Wiener läuft mit 144,889 Kilometer eine neue Jahresweltbestleistung
Das hochkarätige Teilnehmerfeld, wie es Grieskirchen noch nie zuvor gesehen hatte, versprach schon im Vorfeld einen spannenden Wettkampf. Der Deutsche Christian Grundner wollte sogar die bestehende Jahresweltbestleistung angreifen. Diese wurde vom Japaner Kayama mit 140,520 Kilometern gehalten.
In den ersten Stunden war es jedoch der Italiener Mario Pirotta, der das Feld anführte. Als nach etwas mehr als zwei Stunden Regen einsetze, übernahm Grundner die Führung und lag voll im Plan. Doch auch er bekam Probleme und musste Tempo rausnehmen.
Nun war es der in der Ultralaufszene eher unbekannte Wiener Klemens Huemer, der sich an die Spitze setzte und das gleichmäßige Tempo, das er von Beginn an eingeschlagen hatte, Runde für Runde durchzog.
Nach 12 Stunden war die Sensation perfekt. 144,889 Kilometer bei teilweise strömendem Regen – Tokio wird somit in den Rekordbüchern durch Grieskirchen ersetzt.
Der überglückliche Huemer meinte nach seinem Rekordlauf: „Es hat an diesem Tag einfach alles gepasst. Das Wetter war auch genau das, was ich mir erhofft hatte.“ Für die Einzelläufer, von denen 29 eine Strecke von mehr als 100 Kilometern zurücklegten, waren die äußeren Bedingungen sicher in Ordnung. Aber auch die vielen Staffelläufer ließen sich den Spaß nicht nehmen und erbrachten ebenso tolle Leistungen. Die Staffel LC MKW Hausruck lief die größte Distanz - 204,028km. Insgesamt legten 500 Läufer 16.115 Kilometer zurück.
Klemens Huemer lief von allen Spitzenläufern am konstantesten.
Folgende Statistik zeigt, wieviel die Top 15 bei den Herren und die Top 3 bei den Damen in der zweiten Rennhälfte verloren haben:
Hier die Weltjahresbestenliste im 12-Stundenlauf der Männer nach dem Grieskirchner 12-Stundenlauf am 22. August 2009.
