3. Grieskirchner 12-Stunden-Benefizlauf - 25.08.2007

 

Neue Rekorde trotz Hitze

 

Als um 6:30 Uhr der Startschuss zum 3. Grieskirchner 12-Stunden-Benefizlauf erfolgte, war es noch angenehm kühl. Doch die Sonne meinte es dann doch zu gut und so kletterten die Temperaturen am Nachmittag auf 30°C.

Mit 310 Teilnehmern war der erste Rekord bereits zu Beginn geschafft. Weitere sollten folgen. Klasseläufer aus Italien und Ungarn waren angereist und mit einem österreichischen Sieg wie im Jahr 2005 konnte man nicht unbedingt rechnen. Doch wie schon damals zermürbte der Mödlinger Gerald Fabianek (40 Jahre) die Konkurrenz mit seiner Taktik. Er lief wie ein Uhrwerk seine Runden, blieb nicht ein einziges Mal stehen und übernahm etwa zur Hälfte des Rennens die Führung. Als die Konkurrenz auf Grund der Hitze einen Gang zurückschalten musste, baute er seinen Vorsprung aus. Mit unglaublichen 142,085km blieb der ausdauernde Niederösterreicher nur 255 Meter unter dem bestehenden österreichischen Rekord. Den von ihm selbst gehalten Streckenrekord aus dem Jahr 2005 verbesserte Fabianek aber um 4 km.

Mihaly Földi aus Ungarn und der Italiener Andrea Accorsi landeten auf den Rängen 2 und 3. Die Damenwertung ging ganz klar an die Deutsche Anja Samse mit sehr guten 113,4km.

 

Im erstmals ausgetragenen 6-Stundenlauf, bei dem die Läufer schon am Start (12:30h) schwierige Bedingungen vorfanden setzte sich der Weyregger Hubert Gantioler mit 74,963km durch. Der Agathenser Günther Lehner sicherte sich Rang 2 (71,746km) vor dem Welser Michael Scheid (71,252km). Der Sieg über die „Halbdistanz“ bei den Damen ging an die Italienerin Monica Barchetti (65,907km).

 

Bemerkenswert sicher auch noch die Leistung von „Pumuckl“ Dietmar Mücke, der barfuß mehr als 102km lief und damit sogar Rang 18 belegte. Die 100km-Marke wurde von 23 Läufern geknackt. Jüngster Einzelstarter war der 17-jährige Emerson Eigner, der Äteste im Feld war der Frankfurter Bodo Rathsburg (72 Jahre), der für seine 74 zurückgelegten Kilometer bei der stimmungsvollen Siegerehrung viel Applaus erntete.

 

Auch der Staffelbewerb war hochinteressant und nachdem hier jeder gelaufene Kilometer zumindest einen Euro Spendengeld für die Oö. Kinder-Krebs-Hilfe bedeutete, gaben alle Teilnehmer gehörig Gas. Den Glanzpunkt setzte hier die 4-er-Staffel Heerespersonalamt, welche mit 186,919 km.den alten Streckenrekord auslöschen konnte.